Särkänniemi Amusement Park

Ein Dienstag in Finnlands zweitgrößter Stadt Tampere (200.000 Einwohner). Es ist kurz nach 12:00 Uhr und wir sind fast am Park, auf einer Halbinsel im Näsijäri-See gelegen, angekommen. Der Park öffnet erst um 12:00 Uhr, und wir sind guter Hoffnung, gleich drin zu sein. Der Parkplatz P1 ist bereits voll und man schickt uns Richtung P2. Zunächst über drei weitere volle Parkflächen, bis wir ein Schild erreichen "P2 in 700m". Es geht jetzt durch das angrenzende Wohngebiet zum Außenparkplatz. Den ganzen Weg kommt uns ein ununterbrochener Strom von Parkbesuchern entgegen, und auch auf unserem 1 km langen Marsch zum Eingang reißt der Strom der ankommenden Fahrzeuge nicht ab. Wir befürchten das Schlimmste. Alle 14 Kassen sind rappeldicke voll. So gegen 13:20 Uhr sind wir endlich, leicht frustriert, im Park. Die nette Dame an der Kasse erzählte uns, dass es in den Ferien jeden Tag so voll ist. Wir beschlossen, als erstes die sechs Coaster zu fahren, um jedenfalls diese zu schaffen. Wir beginnen bei Half Pipe und sind schon bei der dritten Fahrt dran. Die Wartezeiten an den Coastern sind allgemein recht kurz für die Fülle des Parks. Fahren die ganzen Leute denn keine Achterbahnen? Vielleicht liegt es auch den Zusatzangeboten, die zu nutzen sind. Es handelt sich um ein Aquarium, ein Delphinarium, einen Kinder-Zoo, ein Observatorium, ein Planetarium und das Sara Hilden Kunst Museum. Welche davon kostenlos, und welche aufpreispflichtig sind haben wir nicht rausgefunden. Teilweise widersprachen sich auch die uns vorliegenden Informationen.

Der Park zieht sich auf der Halbinsel runter zum Meer. Thematisierungen gibt es keine. Was gibt es außer den Coastern noch im Park? Eine Eigenbau-Wildwasserbahn, die sehr nass ist, und eine Rafting-Anlage, die schnell und auch relativ feucht ist. Am Ende der Landzunge entstand als Neuheit für diese Saison ein DiskO in W-Form, der eine sehr lange Warteschlange hatte, die wir uns nicht geben wollten. Es gibt aber noch mehr Thrillrides, wie auf den Bildern zu sehen ist. Das Kinderland ist sehr groß und reichlich ausgestattet. Trotzdem schienen mir hier die Wartezeiten reichlich lang. Die Masse der Besucher, so schien es uns, war in diesem Bereich.

Fazit

Der Funke sprang bei diesem Park nicht auf uns über. Vielleicht lag das auch am Frust über den weit entfernten Parkplatz. Wir lasen auch erst bei der Ausarbeitung dieses Berichtes aus dem englischen Plan, dass die Zusatzangebote mit im Preis enthalten sein sollen. Das kam an der Kasse anders rüber. Wer den Park besuchen möchte, sollte sich vorher noch mal richtig erkundigen. Bei einem Eintrittspreis von 32,00€ (ab 12 Jahre) stimmte für uns das Preis-/Leistungsverhältnis nicht. Selbst Kinder unter 4 Jahren zahlen noch 19,00€ für das Kiddi Key Wristband. Auch die Preise für das Essen waren sehr hoch, so dass wir uns lieber im Wohnmobil Nudeln gemacht haben.

August 2009 - Thorsten & Family

Die Bilder

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