Olli

Achterbahnen fahre ich schon fast, seitdem ich denken kann. Ich bin mir nicht mehr sicher, welches meine erste Looping-Bahn war (entweder Nessie im Hansapark oder Looping-Bahn auf dem Hamburger Dom), aber prinzipiell bin ich in jede Bahn gegangen, die mir über den Weg lief und in die ich aufgrund Alter und / oder Grösse schon durfte. Und da ich mit meiner Mutter jedes Mal den Hamburger Dom besucht habe, waren auch schon in meinen jungen Jahren recht imposante Bahnen dabei, welche heute als "Klassiker" vereinzelnd in den Parks wiederzufinden sind.

Zu meinen Erfahrungen zählen einige Klassiker, die viele nur noch von Fotos und Erzählungen kennen, wie z.B. die erste transportable Looping-Bahn, den transportablen Doppel-Looping Colossus (2007 hatte ich dann die Ehre, diesen erneut im Lagoon Park als meine 200ste (eigentlich 199ste) Bahn fahren zu dürfen) und Dreier-Looping. Auch der in Deutschland unter Bruch tourende Thriller (bis vor einigen Jahren unter "Zonga" im Six Flags Marine World) oder das legendäre Schwarzkopf-Katapult hatten in den transportablen Zeiten das Vergnügen mit mir.

2001 fing ich dann an, meine Parkbesuche nicht mehr nach der Nähe, sondern nach den dort vorhandenen Coastern auszusuchen. So erfolgte in 2001 extra wegen Limit (heute unvorstellbar !!!) ein Besuch im Heidepark. Auch Colossos, Silver Star und Expedition GeForce waren mir eine lange Fahrt wert.

Richtig ausgebrochen ist diese Lust und Sucht in 2002 während eines USA-Urlaubes. Dort haben wir u.a. Six Flags Magic Mountain besucht, und seitdem bin ich immer auf der Suche nach neuen Coaster-Herausforderungen, die man mit einem Urlaub verbinden kann. Daher haben wir bei unseren inzwischen diversen USA-Urlauben diverse Parks besucht. Und auch die ersten drei reinen Coastertouren in den Staaten sind inzwischen passé, die vierte Tour ist inzwischen fertig geplant und startet bald.

Ich habe jedoch nicht den inneren Zwang, sämtliche Parks zu besuchen, nur um meinen Count "hochzutreiben", sondern ich suche meine Parkbesuche ausschliesslich nach Qualität und Lustfaktor der Bahnen aus. Für eine Wilde Maus würde ich keinen Park besuchen wollen, und alles andere in den Parks ist für mich meistens nur "Beiwerk" zum coastern.

In 2014 folgt - neben den eh öfters zu besuchenden Parks - die inzwischen vierte reine Coastertour durch die Staaten. Dort werden einige neue Parks, aber auch schon von mir besuchte Parks, aber mit neuen Bahnen auf der Tourliste stehen.

Thorsten & Family

"We are family" und ich bin Thorsten der Papa. Ich bin derjenige, der im Park immer gehetzt wird, weil er so viele Fotos macht. Darüber freut sich Olli jetzt, da ich versprochen habe zu den vielen Fotos auch noch Texte zu schreiben. Nebenbei bin ich zusammen mit Olli auch noch für das Design dieser Seite verantwortlich.  Achterbahnen sind Heike und ich schon immer gerne gefahren. Auf unserer Hochzeitsreise haben wir auch Magic Mountain und Disneyland in Los Angeles besucht. Wir hatten Jahreskarten für den Hansapark, als die Kinder noch klein waren. Aber alles hielt sich in normalen Grenzen. Bis ... ... ja bis zu unserer Canada Rundreise im September 2001. Dort besuchten wir auch den Marineland Theme Park in Niagara Falls. Cedric war 5 Jahre alt und 1,22 Meter groß. Der Arrows Coaster Dragon Mountain hat 4 Inversionen und eine Mindestgröße von 1,22 Meter. Papa testete die Bahn und befand sie für geeignet. Cedric fuhr mit, und seit diesem Tag wollte er jede erdenkliche Achterbahn fahren, in die er rein durfte. Bis Anfang der Saison 2014 sind es 423 Stück geworden. Auch Cynthia, damals 3 Jahre alt, begann dort ihre Karriere. Als einziger Rider auf der Marienkäferbahn fuhr sie nacheinander auf allen Plätzen. Sehr zum Vergnügen des Ride OP. Ihr Coaster Count liegt jetzt bei 404. Da alle in der Familie Spaß am Urlaub mit Wohnmobilen und Freizeitparks haben, wurden für die Sommerferien immer neue Touren geplant und realisiert. Aber auch sonst wird jede Möglichkeit genutzt, sich die Droge Coaster zu geben.

Wir besuchen die Parks nicht nur wegen der Coaster. Wir genießen den Park als Ganzes. Besonders Themenfahrten und Autoscooter werden immer gern genommen. Die Kinder sind jetzt auch in dem Alter, in dem sie sich für die Thrill Rides interessieren und diese auch fahren. Heike's Lieblingsplatz ist an den Greifautomaten mit den Stofftieren. Da sie es "leider" sehr gut kann, wächst mit jedem Parkbesuch auch die Zahl der kuscheligen Bewohner unseres Hauses.

Planungen 2015 - Diese Saison wollen wir endlich mal die beiden uns noch fehlenden Großparks in Europa besuchen. Zum Saisonstart geht es nach Paris. Erstmals Disney besuchen. Mit auf der kurzen Tour sind auch noch der Holyday Park und der Europa-Park. Die neuen Coaster dort haben wir im letzten Jahr nicht mehr geschafft. Einer der Höhepunkte danach wird die Eröffnung von Schwur des Kärnan im Hansapark sein. Im Juli geht es für 6 Tage nach Italien. Dort stehen Mirabelandia, Gardaland und der Movieland Park auf dem Programm. In den Sommerferien geht es dann durch Dänemark, Schweden und Finnland. Auch dort warten noch spannende Parks und Coaster auf uns. Es wird also genung Stoff für neue Berichte geben.

Torsten

"Man könnte mal wieder das Phantasialand besuchen", sprach meine bessere Hälfte Anne 2005 zu mir und damit fing alles an. Bis dahin hatte ich nichts mit Freizeitparks zu tun und meine letzten Besuche im Phantasialand und im Fort Fun lagen fast 20 Jahre zurück. Also habe ich Anne die Eintrittskarten zum Geburtstag geschenkt und ohne große Erwartungen ging es rüber nach Brühl.

Ich glaube heute bereut Anne diesen Tag ein wenig, denn ich war sofort begeistert von den Winjas und Colorado Adventure und wollte mehr...

Über das Internet habe ich mich über andere Parks informiert, kurz danach folgten die ersten Besuche im Europapark und in der Walibi World. 2006 ging es nach Liseberg, die erste längere Reise um sich ins Freizeitparkvergnügen zu stürzen. Danach haben wir im Sommer häufig Urlaubsreisen mit Parkbesuchen kombiniert.

2008 folgte der erste Besuch in den USA, wo wir 5 Parks in der Umgebung von New York besucht haben. Da ich doch eine gewisse Vorliebe für Holzachterbahnen entwickelt habe, wurden auch kleinere Parks wie Lake Compounce und Knoebels besucht. Den "Coaster-Count" hätte man mit anderen Parks in der Umgebung sicherlich höher treiben können.

2010 ging es dann erstmalig nach Japan, wo wir natürlich auch einige Freizeitparks besucht haben. Somit kamen wir in den Genuss einiger berühmter Coaster wie Eejanaika, Thunder Dolphin oder dem Steel Dragon 2000.

2011 ging es dann wieder an die Ostküste und den Mittleren Westen der USA. Auch dort gehörte natürlich der ein oder andere Amusement Park zu unseren Zielen und seitdem ist Cedar Point mein Lieblingspark.

2013 erfolgte ein weiterer Besuch an der Ostküste um weitere persönnliche Lücken bei den Parks zu schliessen und meinem absolutem Favoriten El Toro mal wieder einen Besuch abzustatten.

2014 war dann Kalifornien an der Reihe, natürlich wurde bei den vier grossen Parks Zwischenstation gemacht.

In den nationalen Foren bin ich als fleißiger Leser unterwegs, bei onride.de schreibe ich alias jezero bisweilen auch Beiträge.

Florian

Meine "Sucht" nach Achterbahnen entwickelte sich ziemlich spät. 1999, als ich 10 Jahre alt war, fuhren meine Eltern nach langem Drängeln mit mir in den Heide Park.

Schon damals war mir nichts zu schnell und nichts zu hoch. Meine erste Loopingbahn war Big Loop. Die Bahn wird deshalb auch immer einen besonderen Platz in meinem Coasterranking haben. Auch Limit wurde bei dem Besuch im Heide Park von mir bezwungen und ich dachte lange Zeit, dass dies die ultimative Achterbahn sei. Meine Eltern erklärten mich für verrückt, dass ich so etwas fahre. Hätten sie gewusst, dass dies mal mein größtes Hobby wird, hätten sie das vielleicht noch nicht gesagt.

Nach diesem Besuch war klar, dass ich so schnell wie möglich wieder in einen Freizeitpark muss. Da hier im Osten der Bundesrepublik Freizeitparks leider Mangelware waren, musste ich leider bis 2002 warten als wird das erste mal im Disneyland in Paris waren. Dort kam die - ich würde es mal als kleine Achterbahnsucht bezeichnen - zum Vorschein und mein Verlangen nach Geschwindigkeit, Höhe und immer thrilligeren Bahnen nahm zu. Die Jahre darauf wurden so mit meinen Eltern geplant, dass in der Nähe des Urlaubsortes auch ein Freizeitpark liegt. So konnte ich in jungen Jahren schon recht viele Bahnen fahren. Unter anderem waren es Parks wie Port Aventura, Alton Towers, Thorpe Park, Phantasialand und Europa Park.

Ab 2006 begann ich, Freizeitparkbesuche ohne meine Eltern mit Freunden durchzuführen. Viele Busunternehmen boten Reisen in verschiedene Parks Deutschlands oder Frankreichs an. Als sich meine Urlaube dann nur noch auf das Thema Freizeitparks konzentrierten waren meine Eltern eher skeptisch und ließen mich ungern immer weiter weg, um immer verrücktere Bahnen zu fahren.

2007 bot sich dann die Chance, dass erste mal über den großen Teich in die USA zu fliegen um meiner "Sucht" neuen Stoff zu geben. Bahnen wie KingDa Ka, Millennium Force, Top Thrill Dragster und Griffon konnte ich nach dieser Reise als gefahren abhaken.

Seitdem bin ich sehr oft im Jahr in die verschiedensten Freizeitparks und genieße jede Minute davon. Mir kommt es weniger auf die Qualität der Thematisierung an, sondern mehr auf die Qualität der Bahn. Was bringt die beste Thematisierung, wenn die Bahn langweilig ist?

Herzlichen Dank

Für die Zurverfügungstellung der ein oder anderen Fotos - teilweise mit hervorragenden Berichten - danken wir Andrej Woiczik, Daniel Pinck, Marcel Bender, Marc Spies, Marc Wiggert, Mathias Arp, Mario Möller, Nils Burmeister, Steffen Jakob und Wolfgang Payer.

Besonderer Dank an Parks und Schausteller

Für die tolle Zusammenarbeit, der Zurverfügungstellung von Fotos und Unterlagen, für die Möglichkeiten von Backstage-Führungen und vieles mehr geht unser spezieller Dank an: Cedar Point, Djurs Sommerland, Freizeitpark Plohn, HANSA-PARK, Heide-Park, Holiday World, Schaustellerbetrieb Meyer & Rosenzweig, Six Flags Great America, Six Flags over Texas, Thorpe Park und Worlds of Fun.